12 minimale Veränderungen für ein besseres Leben

Wir haben es selbst in der Hand, unsere Lebensqualität zu erhöhen. Kleine Veränderungen reichen dabei schon aus. Manche meiner Vorschläge findest du vielleicht unmöglich, andere praktizierst du eventuell bereits. Lass dich von mir inspirieren und probiere auch mal etwas Neues aus. Auf geht’s!

1. Das Smartphone später ein und eher ausschalten

Dein Smartphone ist den ganzen Tag bei dir. Es informiert dich stets und ständig über (zu) viele Dinge. Du checkst E-Mails, liest deine Social-Media-Kanäle, machst Fotos, nutzt Apps, telefonierst, textest, navigierst, googelst und machst noch mindestens eintausendfünfhundertachtundsiebzig andere nützliche Dinge damit.

Ich empfehle dir, das Smartphone noch vor dem Schlafengehen auszuschalten und es morgens nicht direkt nach dem Aufwachen wieder einzuschalten. Je nachdem, was du beruflich machst und wie früh du es wirklich brauchst, schalte es doch z.B. erst nach dem Frühstück ein. Und dann nach dem Abendessen wieder aus. Falls du es als Wecker benötigst, dann schalte es zumindest in den Flugmodus.

Gönne deinem Körper etwas Ruhe von der Strahlung, die dein Smartphone sendet. Gönne deinen Augen etwas Ruhe vom Bildschirm. Gönne deinem Geist ein wenig Ruhe von der Informationsflut. Sei bewusst nicht erreichbar und nutze die Zeit und Ruhe allein für dich.

Anfangs wirst du wahrscheinlich unter FOWO (Fear Of Missing Out) leiden. Du denkst vielleicht, benachteiligt zu sein, weil du nicht mehr „up to date“ bist. Du hast Angst, etwas zu verpassen. Schon nach kurzer Zeit wirst du allerdings merken, dass sich die Welt trotzdem weiterdreht. Du wirst erkennen, dass du morgens das Smartphone einschaltest, vielleicht ein paar Texte und Benachrichtigungen hast, aber nichts davon lebensnotwendig war.
Probiere es aus und fühle den Effekt. Du wirst eine neue, bessere Lebensqualität genießen.

2. Fernseher verkaufen

Ich habe schon so lange keinen Fernseher mehr, dass ich gar nicht mehr weiß, wie es ist, einen zu besitzen. Ein Fernseher ist ähnlich wie ein Smartphone. Es saugt dich ein, hält dich in einem Netz aus Informationen und Unterhaltung gefangen und hält dich ab von so viel schöneren Dingen im Leben.

Ich schaue sehr gerne Filme und Serien. Auch eine Dokumentation oder (gezielt ausgewählte) Nachrichten finde ich gut. Doch diese Dinge kannst du dir auch im Internet besorgen. Es gibt genug Streamingdienste, die besser sind als das Fernsehen:

  • mehr Auswahl
  • keine Werbung
  • keine Bindung an ein festgelegtes Programm

Du kannst dir gezielt etwas anschauen, ohne auf eine bestimmte Zeit zu warten oder dich nach dem Programm zu richten. Du wirst nicht von Werbung genervt und am Ende noch beeinflusst, mehr sinnlose Dinge zu kaufen. Und es gibt oft etwas im Angebot, was das Fernsehen nicht bietet. Ein weiterer Effekt könnte sein, dass du insgesamt weniger Zeit damit verbringst, auf die Mattscheibe zu schauen. Du wirst nicht geistlos eingesaugt, du konsumierst bewusst.

Nachrichten findest du ebenfalls im Internet. Alle Nachrichtensender haben Lifestreams, du kannst Tageszeitungen online lesen und dir gezielt die für dich wichtigen Informationen raussuchen.

3. Ein Morgenritual entwickeln

Im Artikel „Das befreiende Morgenritual – Mein erfolgreicher Start in den Tag“ habe ich dir ausführlich erläutert, wie ich meinen Tag beginne und wie du dir dein eigenes Morgenritual entwickeln kannst.

„Die Hoffnung des ganzen Jahres – der Frühling. Die Hoffnung des Tages – der Morgen.“

Aus Japan

Die Vorteile sind mannigfaltig. Du bereitest dich optimal auf den Tag vor. Du hast mehr Energie. Du bist produktiver. Du lebst gesünder. Du fühlst dich besser. Deine Lebensqualität steigert sich erheblich. Lies dir den Blogbeitrag zum Thema am besten gleich noch einmal durch. Klicke dazu hier.

4. Weniger essen

Mir geht es hier nicht darum, Diät zu machen. Mir ist völlig egal, ob du übergewichtig bist oder ein Strich in der Landschaft. Fakt ist, dass wir heutzutage ein Überangebot an Nahrung haben und das auch nutzen. So viel wie wir täglich in uns hineinstopfen, braucht der Körper überhaupt nicht. Viele Zivilisationskrankheiten kommen durch zu viel Essen.

Weniger essen spart Geld und Zeit ist gesünder für Körper und Geist.

Experimentiere mal ein wenig damit. Lass z.B. mal ein Abendessen ausfallen. Bestimmt wirst du abends Hunger haben. Dafür gehst du mit leerem Magen schlafen und dein Körper ist nachts nicht mit Verdauung beschäftigt. Morgens wachst du dann viel erholter auf und der Hunger ist verschwunden. Dein Schlaf wird erholsamer, wenn du abends weniger isst oder zumindest so viel Zeit wie möglich zwischen deiner letzten Mahlzeit und dem Schlafengehen lässt.

5. Mehr Wasser trinken

Wenn du viel trinkst, verspürst du weniger Hunger und isst damit weniger (siehe oben).
Trinke am besten reines Wasser. Ich trinke ausschließlich Leitungswasser. In Deutschland haben wir sehr hohe Standards dafür und du kannst deshalb bedenkenlos so viel davon trinken, wie du willst. Gleichzeitig spart es Geld, Zeit und Nerven, denn du musst keine Getränkekisten mehr schleppen.

Wasser hilft deinem Körper, sich selbst zu entgiften. Es hält deinen Geist wach und fit. Der menschliche Körper besteht zu über 70% aus Wasser. Es ist daher nur logisch, ständig immer wieder Wasser zuzuführen, da wir durch Schwitzen, Atmen und Urinieren rund um die Uhr Flüssigkeit verlieren.

Ausreichend Wasserzufuhr verbessert dein Hautbild, erhöht die Leistung deines Gehirns und beugt Müdigkeit vor.

Wie viel du trinken solltest, hängt von vielen Faktoren ab. Außerdem gibt es unter Ernährungsberatern zahllose Meinungen zu dem Thema. Im Zweifelsfall gilt die Faustregel „viel hilft viel“.

6. Mehr lesen

Viele Menschen meinen, keine Zeit fürs Lesen zu haben. Wenn du aber z.B. deinen Fernseher aus deinem Leben verbannt hast, sind auf einmal mehrere Stunden am Tag für andere Dinge zur Verfügung. Auch vorm Schlafengehen kannst du statt ins Smartphone zu schauen, einfach mal ein Buch zur Hand nehmen.

Lesen verbessert deine Konzentrationsfähigkeit, deinen Ausdruck und deine Rechtschreibung. Außerdem fördert es deine Kreativität, da du dir besonders bei Romanen das Gelesene automatisch bildlich vorstellst und deshalb ständig eine neue Welt kreierst.

„Schon oft hat das Lesen eines Buches jemandes Zukunft beeinflußt.“

Ralph Waldo Emerson

Und nebenbei bemerkt: fühlt es sich nicht besser an, innerhalb eines Monats ein Buch zu Ende gelesen zu haben, statt täglich eine nie endende Daily Soap zu verfolgen?

7. Meditieren

Meditation hat sehr viele Gesichter. Manchen Menschen ist allein das Wort schon zu esoterisch. Nun sollst du nicht gleich eine Mönchskutte anziehen und dein Leben im Kloster verbringen. Vielleicht setzt du dich morgens oder abends einfach mal für fünf Minuten hin und schließt deine Augen. Oder auch mal tagsüber wenn du dich etwas gestresst fühlst. Dann lenkst du deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem. Nimm bewusst wahr, wie die Atemluft durch deine Nasenlöcher in deine Lungen und von dort wieder hinausströmt. Versuche, deine Gedanken zu beruhigen und an nichts weiter außer deinen Atem zu denken. Fünf Minuten täglich reichen schon aus um einen spürbaren Effekt zu haben.

Alternativ kannst du auch diverse Apps wie Headspace o.ä. benutzen, um dich in eine geführte Meditation zu begeben.

Regelmäßiges Meditieren verbessert deine Konzentrationsfähigkeit, macht dich gelassener und ausgeglichener und manchmal kommen dir dabei auch die besten Ideen! Dein Geist kommt zur Ruhe und du kannst dich auf die für dich wichtigen Dinge konzentrieren.

8. Täglich bewegen

Wir Menschen sind gebaut zum Laufen. Im Büro sitzen, im Bett liegen, im Auto umherfahren, dafür sind wir einfach nicht gemacht. Unser Körper verkümmert, Muskeln bilden sich zurück, wir verbrennen weniger Kalorien und bekommen Rückenschmerzen.

Dabei ist es so einfach dem entgegen zu wirken. Lege kurze Wege zu Fuß zurück. Für weitere Wege kannst du statt Auto oder ÖPNV auch mal das Fahrrad nehmen. Statt dem Fahrstuhl nimmst du die Treppe.
Arbeitest du im Büro, stehe regelmäßig mal auf, laufe im Rum herum und strecke dich in alle Richtungen. Wenn möglich, arbeitest du zwischendurch immer mal wieder ein paar Minuten im Stehen. Stehe zum Telefonieren auf.

Bewegung tut nicht nur unserem Körper gut, es ist auch eine Erfrischung für den Geist. Wir sind mental leistungsfähiger, wenn wir uns täglich bewegen. Dabei muss es nicht mal ein intensives Fitnessworkout oder ein Marathon sein. Jeden Tag ein bisschen reicht schon aus, um den Körper auf Trab zu halten.

9. Dankbar sein

Wenn wir im Alltagsstress voller Sorgen sind, tut es gut, den Fokus auf Positives zu richten. Vielleicht auch während einer Meditation. Denke einmal darüber nach, was dir im Leben Gutes widerfahren ist. Tolle Menschen, ein guter Job, Gesundheit, ein Dach über dem Kopf oder ein voller Kühlschrank. Lass deine Gedanken mal zu all diesen Dingen kreisen und sei einfach dankbar dafür. Deine Sorgen werden dadurch schnell sehr klein und unwichtig. Dankbarkeit lässt dich insgesamt viel entspannter und glücklicher leben. Probier es aus!

10. Schreiben

Manche schreiben Tagebuch, dann gibt es in Kreisen der Persönlichkeitsentwicklung auch das Erfolgsjournal und wieder andere bloggen. Was auch immer es für dich ist, aber tägliches Schreiben tut einfach nur gut. Auch wenn es nur ein paar Zeilen sind.

Schreibe nicht für andere, sondern einfach nur für dich. Schreibe dir Dinge von der Seele, schreibe wirre Gedanken auf, die dir gerade durch den Kopf gehen oder schreibe einfach auf, wofür du dankbar bist. Wenn du mal für ein paar Wochen täglich geschrieben hast, wirst du es nicht mehr missen wollen.

11. Nein sagen

Schaffe dir mehr Freiräume und sage öfter mal Nein. Zu Verabredungen, zu Impulskäufen oder zum Heißhunger. Spare Zeit, Geld und Nerven und konzentriere dich mal etwas mehr auf dein eigenes Wohlbefinden. Vor allem schaffst du es so, ein selbstbestimmteres Leben zu führen und bewusst zu wählen, wo deine Aufmerksamkeit hinfließt, statt nur ein Mitläufer und Ja-Sager zu sein.

In meinem Blogbeitrag „Sage Nein und befreie dich selbst“ erfährst du mehr über die befreiende Wirkung, öfter Nein zu sagen.

12. Mache unerwartete Geschenke

Statt vom Kalender an Geburtstage erinnert zu werden und dann in der Eile gezwungenermaßen noch schnell irgendein Geschenk zu besorgen, schenke spontan. Wenn du unterwegs etwas siehst, bei dem du an einen guten Freund denken musst, nimm es mit und schenke es ihm. Einfach so. Er wird sich darüber viel mehr freuen, als über einen weiteren sinnlosen Gutschein zum Geburtstag. Denn diesmal hast du wirklich an ihn gedacht. Und zwar nicht nur, weil dein Kalender dich an seinen Geburtstag erinnert hat. Und diese Dankbarkeit kommt tausendfach zurück. Eine Win-Win-Situation.
Dadurch stärkst du Freundschaften. Und weil dein Fokus nicht bei dir selbst liegt und du dich fragst, wie du anderen eine Freude machen kannst, fühlst du dich unterm Strich glücklicher. Und dabei tust du auch noch etwas Gutes. Wunderbar!

Das ist eine ganz schön lange Liste geworden! Einige dieser Dinge kannst du auch kombinieren. Dankbarkeit und Schreiben zum Beispiel, oder Bewegung und Morgenritual oder weniger Fernsehen und mehr Lesen. Am Ende kostet es dich gar nicht mehr Zeit, all diese Dinge zu tun. Es kommt nur auf deine Prioritäten an. Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es sind einfach ein paar Dinge, die für mich funktioniert haben.

Was könnte man in deinen Augen noch ergänzen? Oder hast du einiges davon bereits selbst ausprobiert und möchtet mir darüber berichten? Schreibe mir bitte eine Kommentar mit deinen Gedanken dazu!

DU willst noch mehr Tipps zur Steigerung deiner Lebensqualität? Dann lass dir diesen Artikel auf keinen Fall entgehen.

2 Kommentare

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