12 Tipps für ein freieres Leben sofort umsetzen!

Freiheit ist so ein bedeutungsvolles Wort. Frei zu sein, erscheint vielen als eine unlösbare Aufgabe. In diesem Artikel stelle ich dir 12 Tipps vor, die du sofort und sehr einfach umsetzen kannst, um deine persönliche Freiheit zu erhöhen.

1. Sag Ja oder Nein.

Vermeide Aussagen wie:

  • „Mal schauen.“
  • „Wir werden sehen.“
  • „Vielleicht.“
  • „Muss ich mir noch überlegen.“
  • „Jein.“
  • „Wir telefonieren dann nochmal.“

Sag Ja oder Nein. Nimm dir Zeit zum Überlegen und entscheide dich dann. Und stehe auch zu deinen Entscheidungen. Unsichere Verabredungen oder Entscheidungen kosten Zeit (du denkst länger darüber nach) und Energie (Sie schweben so lange in deinem Kopf herum, bis es so weit ist oder du dich entschieden hast). Befreie dich von sinnlosem BlaBla und triff Entscheidungen.

2. Werde deinen Fernseher los.

Ohne Fernseher zu leben, war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Anfangs wirst du vielleicht denken: „Du lieber Himmel, was mache ich jetzt bloß!?“ Dann sitzt du Freitag Abend um 20.15 Uhr in deinem stillen Wohnzimmer und merkst, wie befreiend es ist, Zeit für dich zu haben. Dir fallen auf einmal Dinge ein, die du schon immer mal machen wolltest, aber „nie Zeit hattest“. Koche etwas Schönes, entrümpeln deinen Keller, verbringe Zeit mit deinen Liebsten (aktiv statt gemeinsam aber passiv in die Röhre zu schauen), starte ein nebenberufliches Projekt, treibe Sport, lies ein Buch, meditiere oder sitz einfach nur da und frage dich, was du nun mit deinem Leben anfangen willst, wenn du nicht mehr Fernsehen schaust.

3. Mache dir keine Sorgen.

Egal, was dir im Alltag widerfährt, so lange du ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen im Kühlschrank hast, geht es dir besser als der Mehrheit der Weltbevölkerung. Hast du ein Problem, sieh es als Situation, die nach einer Handlung verlangt. Fällt dir keine Handlung ein, akzeptiere sie und sei dankbar für was du hast und was funktioniert statt dich darüber zu ärgern, was gerade schief läuft.

4. Lerne von gestern, denke an morgen und lebe heute.

Es gibt nur einen wichtigen Moment, nur einen richtigen Zeitpunkt: Jetzt. Ich bin kein Verfechter von YOLO („You only live once!“) oder anderen „Ich scheiß auf alles und lebe nur im Moment!“ – Einstellungen. Du darfst durchaus einmal zurückblicken und dich fragen, welche Lehren vergangene Erfahrungen für dich bereithalten. Eine Überlegung, wohin es in deinem Leben geht und was du dir für deine Zukunft vorstellst, ist ebenfalls sehr nützlich. Vor allem, um ein freies und selbstbestimmtes Leben zu führen. Verliere dich aber nicht in Vergangenheit oder Zukunft. Nutze beides, um dein Leben im Heute, im Jetzt, noch besser zu gestalten.

5. Lebe unter deinen Verhältnissen.

Auf den ersten Blick mag es sich unfrei anfühlen, auf eine Ausgabe zu verzichten. Verzicht klingt nach alles anderem als frei. Aber sieh es mal anders herum: Du kannst dir etwas leisten und tust es trotzdem nicht. Einfach so. Weil du es kannst. Wie klingt das? Das gesparte Geld kannst du dann an anderer, vielleicht viel interessanterer Stelle ausgeben. Oder du sparst es, um noch schneller finanziell frei zu werden. Viel besser als mehr auszugeben, als man einnimmt und dann verzichten zu müssen, wenn es wirklich weh tut.

6. Nicke und lächle.

Geht dir mal jemand so richtig auf den Keks, beleidigt dich oder stresst rum? Auf Arbeit, in der Familie oder im Freundeskreis? Nerven dich Sachbearbeiter, Verkehrsteilnehmer oder Nachrichten? Lass dich nicht aus der Reserve locken, das macht es nur noch schlimmer. Sei still, nicke und lächle. Gib niemandem die Macht über deine Gefühle und die Genugtuung, „es dir gezeigt zu haben“. Behandle nervige Menschen und Situationen wie ein Kleinkind. Dem bist du auch nicht böse wenn es sagt: „Du bist doof.“ sondern du lächelst, gibst ihm einen Lollie und wünschst ihm alles Gute. Mach es so mit allen Menschen (und im übertragenden Sinn auch mit Dingen und Situationen), die gerade irgendeine Form von Negativität in dein Leben bringen wollen.

7. Lass mal ein Abendessen weg.

Wir Deutschen essen viel zu viel. Selbst wenn du dich grundsätzlich gesund ernährst, haust du dir mehr rein, als du eigentlich brauchst. Das ist nicht unbedingt schlecht. Essen darf auch genossen werden und muss nicht nur ein reiner Energielieferant sein. Ein Abendessen ausfallen zu lassen wird dir vor dem Schlafengehen vielleicht etwas Hunger bereiten. Der ist aber spätestens morgens verflogen. Dein Magen hatte Gelegenheit, sich mal komplett zu entleeren. Dein Körper war nachts nicht mit Verdauung beschäftigt und dein Schlaf dürfte erholsamer gewesen sein. Und umso mehr freust du dich auf dein Frühstück. Außerdem kannst du dir auf die Schulter klopfen und stolz darauf sein, selbst entschieden zu haben was, wann und wie viel du isst, statt dich von deinem Hungergefühl und Gewohnheiten leiten zu lassen.

8. Gehe zu Fuß.

Ein Auto kostet Sprit und benötigt einen Parkplatz, ein Fahrrad möchte angeschlossen werden und für eine Busfahrt brauchst du ein Ticket. Geh doch einfach mal eine Strecke zu Fuß. Auch wenn das länger dauern wird als üblich, entdecke das Freiheitsgefühl eines Spaziergangs. An der frischen Luft sein. Sonnenstrahlen oder Regentropfen spüren. Den Körper in seiner natürlichsten Weise bewegen. Kostenlos, gesund und bewusst.

9. Lies ein Buch.

Bücher sind zeitlos. Sie werden immer wertvoll sein. Ob analog oder digital. Sachbuch oder Roman. Durch Lesen verbesserst du deinen Wortschatz und förderst deine Kreativität. Und wer liest, schaut nicht auf die Mattscheibe. Oder surft in sozialen Netzwerken. Oder klickt sich von einem Katzenvideo zum nächsten. Befreie dich von sinnfreien Ablenkungen und entscheide dich bewusst für ein gutes Buch.

10. Iss langsamer.

Wer langsamer isst, isst weniger. Du kannst dein Essen viel bewusster wahrnehmen und mehr genießen. Du entlastest dein Verdauungssystem und lebst insgesamt gesünder. Langsam zu essen, kann auch eine wohltuende Pause vom stressigen Alltag sein. Denn sich schnell zwischendurch etwas reinzustopfen ist keine wirkliche Pause. Und angenehm ist es auch nicht. Kaue öfter, iss langsamer.

11. Spare 10%.

Altersvorsorge, unvorhergesehene Ausgaben, der nächste Urlaub, ein neues Auto, Finanzielle Freiheit, Arbeitslosigkeit, was auch immer deine nächsten Ausgaben, Ziele oder gar Sorgen sind, es gibt eine Lösung: spare 10%. Ein Zehntel deines Einkommens tut dir nicht weh. Und es läppert sich. Nach einer Weile wirkt der Zinseszinseffekt. Und ehe du dich versiehst, bist du viel wohlhabender, als du es dir je erträumt hast. Mindestens hast du aber genug Rücklagen um für alle guten und schlechten Überraschungen aufkommen zu können. Sehr anschaulich und zeitlos beschrieben findet du das in „Der reichste Mann von Babylon“.

12. Ruf an.

Manchmal ist ein Text sinnvoll. Wenn du gerade nicht sprechen kannst. Oder jemand sein Handy vorübergehend ausgeschaltet hat. Oder du wirklich nur einen kurzen Gruß ohne erwartete Antwort verschicken willst. In allen anderen Fällen: ruf an. Du wirst überrascht sein, wie viel mehr sich in einem kurzen Gespräch von weniger als einer Minute klären lässt, statt in einem endlosen Kreislauf von Hin-und-her-texten gefangen und am Ende doch nicht auf den Punkt gekommen zu sein. Es spart dir Zeit und Nerven, die du im Alltag gerne in andere Dinge investieren darfst.

Hast du vielleicht schon einige dieser Tipps umgesetzt und möchtest mir von deinen Erfahrungen berichten? Hast du Ergänzungen? Ich bin gespannt, mehr darüber in einem Kommentar von dir zu erfahren.

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